Tohio Hotel

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**Eazys Sicht**

Ich saß zusammen mit Georg und Bill am Tisch und wir lachten über all möglichen Scheiß. Plötzlich tauchte Tom auf und fiel wütend auf einen Stuhl am Tisch. Verwirrt sahen wir ihn an. "Was? Hab ich was im Gesicht?", zickte Tom uns an. "Alter, was gehtn mit dir?", fragt Georg Tom genervt. "Nix. Ich finds nur nich soo lustig, dass Anna sich durch die ganze Band fickt. Pass nur auf bald seit ihr auch dran.", Tom macht eine gleichgültige Handbewegung. "Was?", leicht gereizt und irritiert sah ich Tom an. "Na frag doch mal Gustav.", antwortet mir Tom. Da kommt auch Gustav gerade an den Tisch. Er sieht ziemlich mitgenommen aus, doch als er Tom sieht, fängt er an zu grinsen, aber so hinterhältig. "Man, zieh deine Fresse woanders, alter.", wütend sah Tom zu Gustav und seine Augen blitzen gefährlich. "Was issn hier los, habt ihr alle eure Tage, oder was?", gereizt stand ich auf. Bill hielt mich am Arm. "Ganz ruhig, Süße." "Wenn Anna nunmal was für mich empfindet und ich weiß, dass ihr der Kuss etwas bedeutet hat.", Gustav nimmt auf einem freien Stuhl platzt und ist total gelassen. Tom steht wutendbrannt auf und verlässt das Restaurant. "Ich geh ma eben zu Anna.", mit diesen Worten lief ich auch schon zum Fahrstuhl. Nach ein paar Minuten stand ich auch schon in Annas und meinem Zimmer, wo sie schweigend auf der Couch saß. "Gustav, er hats mir erzählt.", keuchte ich völlig außer Atem. Wieder fing Anna an zuweinen und ich nahm sie fest in meine Arme. "oh man mir tut das alles so leid das ich dich hier so vollheul.nur ich kann nicht mehr ich bin nur noch son wrack mein leben ist so scheiße", seufzt Anna und klingt so verzeifelt. "Das stimmt doch gar nich..", versuch ich sie zu aufzumuntern. "doch", unterbrach sie mich. "was mach ich nur tom...gustav...das geht alles so nicht mehr weiter..", weint Anna und lehnt sich an meine Schulter. "also ich mein tom ne der hat richtig heftig viel scheiße gebaut aber er will sich ja ändern und du liebst ihn ja so.gustav?hm der ist auch total süß und kümmert sich echt gut um dich.", antworte ich ihr, doch weiß ich, dass es ihr nicht wirklich weiterhilft. "ach sach an.soweit war ich auch schon", bedrübt steht Anna auf und geht ins Bad, woraus ich einige Sekunden später die Duschbrause höre. Derweile dachte ich nach. Was doch alles so schief gehen konnte. Manchmal bereute ich es irgendwie, die Jungs kennengelertn zu haben. So wie es im Moment läuft, kann es nicht weitergehen. Tom und Gustav zicken sich nur an, dass geht doch mal noch schief. "Bin wieder da.", holte mich Anna aus meinen Gedanken zurück und in dem Moment klopfte es an der Tür. "Ich geh schon.", sagte ich und machte die Tür auf. Vor mir stand Tom. Geschockt sah ich ihn an. "Darf ich reinkomm? Ich will mit Anna reden.", mit einem Dackelblick sieht er mich an. Ich seh über meine Schulter zu Anna, die nur widerwillig nickt und somit lass ich Tom rein und verschwinde auf den Flur.

Ich merke, wie etwas in meiner Hosentasche vibriert - mein Handy. Ich schaue auf den Display, mein Bruder. Was will der denn? Erwartungsvoll nehm ich ab. "Ja?", frage ich in den Hörer. "Eazy? Es is was ganz schreckliches passiert.", mein Bruder klingt total fertig. "Was denn?", frag ich voller Neugierde und Angst. "Dad hat Mum betrogen, sie hats rausbekommen und jetzt..", er schluckte, "..is sie weg..", brachte er schließlich raus. "Quatsch, du verarschst mich..", lache ich bitter. "Sicher nich..", bleibt er total ernst. In meinem Hals bildete sich ein Kloß. Dad würde doch niemals Mum betrügen. "Und jetzt, wo is sie?", voller Angst fang ich an zu zittern, mir fehlt es schwer, dass Handy ordentlich zuhalten. "Das wissen wir nich..wir ham auch schon der Polizei bescheid gegeben..aber die wollen noch abwarten..Dad gehts voll scheiße..er hat gesagt, du sollst erst mal in Berlin bleiben, bis hier alles in Ordnung is, wir geben dir auch immer Bescheid.", erklärt mir Mein Bruder, aber er selber klingt sehr hoffnungslos. "A-aber ich muss doch M-mum suchen..", stottere ich. "Nee, mach dich nich fertig. Der gehts sicher gut. Ok, ich muss jetz tauflegen. Ich meld mich nochmal.", mit diesen Worten hatte er aufgelegt. Tutend lasse ich das Handy sinken. Mein Blick bleibt an einer Stelle haften. In meim Gehirn laufen lauter Sachen ab. Bilder von meiner Familie und die Worte meines Bruder. 'Mach dich nicht fertig', hat er gesagt. Ich war schon immer das typische 'Mama-Kind', wie soll ich mich da nicht fertig machen.

Mein Körper steuert sich plötzlich ganz von selbst. Ich pack mein Handy zurück in die Hosentasche und zieh mir meine Jacke über, die ich um die Hüfte gebunden hatte. Schlurfend verlasse ich das Hotel. Wie in Trance steuere ich in irgendeinen Park und lasse mich auf eine Bank fallen. Manuell hole ich meinen Mp3-Player aus der Hosentasche, stecke mir die Stöpsel in die Ohren und lausche der Musik.

''Ich fühl' mich kalt und leer
ich vermisse dich so sehr
deine Wärme ist nicht hier
Mama du bist nicht mehr bei mir
warum nur lässt du uns allein
Papa hat's nicht so gemeint
seine Tränen sind für dich
vermisst du uns denn nicht?''

Stimmt. Schon wenn ich daran denke, dass Mum weg ist, wird mir anders. Ich bin mir sicher, dass Dad es nicht so gemeint hat. Jeder Mensch macht Fehler. Und Mum vermisst ihn bestimmt auch.

''Mama, wo bist du jetzt?
Mama, warum bist du nicht hier bei mir?
Mama, wo bist du?
bitte sag mir geht's dir gut?
es tut so weh, hörst du mir zu?
Mama, wo bist du?"

Wie geht es ihr wohl. Wo ist sie? Hoffentlich wird man sie finden. Da mir kalt ist, zieh ich mir die Kapuze meiner Jacke über den Kopf und lausche weiter der Musik...

Musik © LaFee - Wo bist Du (Mama) ?

 
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