Tohio Hotel

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**Eazys Sicht**

Bill kam auf mich zu und streichelte mich am Arm. "Eazy, du musst mitkommen.", wieder griff Bill an meinen Arm. Wütend schlug ich diesen beiseite, sprang auf und fing hysterisch an zu schreien: "Lasst mich alle in Ruhe! Ich hasse euch! Warum wart ihr nicht da, ich hab euch gebraucht..". Wimmernd setzte ich mich auf einen Stein. Immerwieder redeten die anderen irgendein wirres Zeug, doch ich war in meinen Gedanken in einer ganz anderen Welt. Ich malte mir so schreckliche Dinge aus. Auf einmal packten mich vier starke Armen, die sich fest an mich krallten. Wieder fing ich an zu schreien. Alles erinnerte mich an diese Typen. Ich bildete mir ein, keine Luft mehr zu bekommen. "Tut ihr doch nich weh.", höre ich Anna rufen. Sie scheint ziemlich fertig zu sein.

Irgendwie schaffen Bill und Georg es mich zu einem Taxi zu schleifen, wo ich mich schluchzend reinsetze und der Taxifahrer sieht uns alle misstrauisch an. Die Fahrt kommt mir ewig vor. Bill saß neben mir und griff nach meiner Hand. Augenblicklich zog ich sie von ihm weg. Ich kam mir so dreckig vor. Als hätte ich ihn betrogen, obwohl 'nicht wirklich' etwas passiert ist. Deprimiert zieht Bill seine Hand zurück und senkt seinen Kopf. Mir tut das doch alles so schrecklich leid. Es tut so weh, zu sehen wie er darunter leidet, dass ich so abweisend zu ihm bin. Die aufkommenden Tränen verkneife ich mir nur schwer.

Bald sind wir am Hotel angekommen. Anna schleppt mich sofort in unser Zimmer, wo wir beide gleich schlafen gehen. Mitten in der Nacht wurde ich munter und hatte so ein großes Schuldgefühl. Ich war den anderen so ungerecht gegenüber, sie wollten mir doch nur helfen. Eng kuschelte ich mich an Anna. Sie bewegte sich leicht und ich fing zu weinen. Sofort machte sie die kleine Lampe vom Nachttischschrank an und drehte sich zu mir. "Maus?", langsam strich sie mir über den Kopf und schien erleichtrt zu sein. "Ich fühl mich so schlecht. Diese Kerle, es war alles so schlimm.", beichte ich ihr und wieder laufen mir vereinzelte Tränen übers Gesicht. "Hey das können wir doch alle so verstehen. Auch das du dich so alleine gefühlt hast. Diese Kerle haben die denn irgendwas..?", fragte sie mich vorsichtig. Ich fing leicht anzuzittern. Das war alles so schrecklich. "Nein, zum Glück nicht, aber schon die Berührungen über den Klamotten taten so weh.", antwortete ich ihr und Anna zog mich tröstend in ihre Arme. Wir redeten noch fast 3 Stunden bis wir dann nedlich einschliefen.

Am nächsten Morgen bekamen Anna und ich unser Frühstück mal auf das Zimmer gebracht. Anna schlung so einiges von den Leckereien in sich hinein, während ich nur ein trockenes Brötchen verdrückte. Irgendwann klopfte es an der Tür und Anna machte auf, Georg, Gustav, Tom und Bill traten ein und setzten sich verteilt irgendwo hin. Bill sah total schrecklich aus. Unter seinen Augen hatte er tiefe Augenringe, als hätte er die ganze Nacht nicht geschlafen. Wieder kam dieses Gefühl von Abschaum in mir hoch. Abschaum über mich. Mir wurde übel, doch ich unterdrückte das Gefühl. Ich fühlte mich sü dreckig und abgenutz, daweile habe ich Bill nicht mal betrogen. Bill, es tut mir doch auch so furchtbar leid.

Ich wartete nicht lange und ergriff das Wort: "Ich weiß, ich hab vielleicht gestern Abend Sachen gesagt, die ich nicht so meine. Ich bin nur so froh, dass ihr kamt und das ihr für mich da wart. Ihr seit echt die besten Freunde, die es gibt.". Ich umarmte jeden einzelnen. Doch ich bekam die angespannte Stimmung mit.

Die Jungs mussten kurz weg und sofort sprach Anna mich auf Bill an. "Was isn mit dir und Bill?". Ich schluckte. Ich wollte nicht antworten, aber das bin ich Anna einfach schuldig. "Hmz, weiß nicht seit Gestern..fühl ich mich so schlecht, wenn ich bei ihm in der Nähe bin. Vielleicht ist das aber nur so am Anfang, wenn ich irgendwen männliches in meiner Nähe hab, muss ich immer daran denken.", log ich ein bisschen, da ich es ja besser wusste. Anna musterte mich kurz kritisch, hakte dann aber nicht weiter nach. Zum Glück..

Wieder klopfte es. Ich ging an die Tür. Ein lächelnder Georg stand vor mir. "So Ladys was haben wir heute vor?", frage Georg grinsend. Irgendwie fand ich es gut, dass niemand das Thema von Gestern snprach, oder alle total um mich herumwuselten. Kurz musste ich auch grinsen, was Anna und Georg natürlich nicht entging. Doch eigentlich war mir nicht nach Gute Laune. Aber wem fällt schon ein aufgesetztes Grinsen auf? ''Ehm ich hätte Lust auf..Kino, oder so.", schlägt Anna hinter mir vor. "Das is ne gute Idee.", freut sich Georg.

Nach einer halben Stunde ist alles geklärt. Tom, Georg, Gustav, Anna und Bill gehen ins Kino. Ich will lieber alleine sein. Im Hotelzimmer. Als die 5 weg sind denke ich ein bisschen nach. Als meine Gedanken bei Bill hängen bleiben, renne ich schnell aufs Klo. Jetzt kommt endlich das raus, was ich mir schon seit heute früh verkneife. Ich hänge über der Kloschüssel und würge alles aus mir raus. Als ich fertig bin, spül ich und wasch mir meinen Mund aus, dann schlurfe ich zurück in das Wohnzimmer unserer Hotelsuit. Plötzlich versagen meine Beine und ich kanlle voll gegen ein Regal. Ein Glasrahmen fällt hrunter und kracht geräuschvoll zu Boden. "Scheiße", fluche ich leise. Um mich herum liegen lauter kleine Scherben. Lange betrachte ich eine einzelne Scherbe, bis ich sie schließlich aufhebe, mein Pullover hochkremple und sie am Arm ansetze. Vorsichtig schneide ich in die Haut, wo sofort Blut herausströmt. Immerwieder schneide ich in meinen Arm, merke gar nicht wie die Zeit vergeht. Unter meinem Arm hat sich schon eine kleine rote Pfütze gebildet. Gerade setze ich am handgelenk an, denke wirklich über den Tod nach, als die Tür aufgerissen wird...

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