Tohio Hotel

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*Bills Sicht*

Wir saßen im nun schon im Kino. Der Film hatte gerade angefangen. Eazy wollte nicht mitkommen. Die ganze Zeit starrte ich auf irgendeine Wand und dachte nach. Wieso war sie so komisch zu mir? Hatte das etwas mit diesen Typen zutun? Und jetzt ist sie auch noch alleine im Hotel... Ich schluckte. In meiner Magengegend machte sich ein ganz komisches Gefühl breit. Was ist, wenn sie sich etwas antat? "Bill?", fragte mich jemand. Erschrocken drehte ich mich in die Richtung der Stimme. "Was? Wo?", total durcheinander sah ich in das verzweifelte Gesicht von Anna. "Du Anna? Ich geh, ich muss zur Eazy, ich halt das nicht mehr aus. Viel Spaß noch!", mit diesen Worten sprang ich auf und lief schnell aus dem Kinosaal.

Wieder hatte ich so ein mulmiges Gefühl und irgendetwas in mir trieb mich dazu an, schneller zulaufen. Irgendwie hatte ich furchtbare Angst, also rannte ich schon fast zum Hotel zurück. Man, was in zwei Wochen alles passieren kann. In diesen zwei Wochen hat sich mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Als ich am Hotel angekommen bin, stürze ich sofort in den Fahrstuhl und fahre in die Etage, wo Eazys und Annas Zimmer liegt. Total hibbelig stehe ich im Fahrstuhl und schaue auf die Etagenanzeige.

Endlich bin ich angekommen. Schnelle renne ich aus dem Fahrstuhl zu dem Hotelzimmer der Mädels. Zum Glück hab ich gerade einen Ersatzschlüssel dabei, wieso auch immer. Mit meinen zittrigen Händen schaffe ich es gar nicht, die Tür aufzuschließen. Doch dann sitzt der Schlüssel endlich im Loch und ich stoße hektisch die Tür auf. Was ich dort sehe, lässt mir den Atem stocken. Eazy sitzt auf dem Boden, zwischen lauter Glasscherben. Eine Scherbe hat sie in der Hand und ihr Arm ist voller Blut, wie die Stelle unter ihr. Sie sieht mich mit ihren wunderschönen blauen Augen an. Schnell laufe ich zu ihr und hebe sie aus den Glasscherben raus. Sie fällt wieder auf den Boden. Ich setze mich neben sie und halte sie fest in meinen Armen. "Bill..", haucht sie leise. Erwartungsvoll schau ich sie an. "Es tut mir leid.", flüstert sie schwach, dann fallen ihre Augen zu. Geschockt sehe ich sie an, fange an an ihr rumzurütteln. "Eazy!", ruf ich immerwieder ihren Namen, während mir Tränen übers Gesicht laufen. "Eazy komm wieder zu dir..ehy ich fuck.", schrei ich leise, als die Tür aufgeht und Anna erstarrt stehen bleibt. "Scheiße..was ist denn passiert. Was ist mit eazy?", kreischt Anna. "Ich..gefunden..reden..zusammengrebochen..", stotterte ich. Anna ließ nichts anbrennen und rief sofort einen Arzt. Immernoch hielt ich Eazy in meinen Armen, während Anna die Scherben wegmachte und das Blut versuchte aus dem Teppich zukriegen, was ihr am Ende ganz gut gelang, da das Blut noch relativ frisch war. Nach 15 Minuten war dann auch endlich der Arzt da. Er sagte nur, dass Eazy wahrscheinlich aus Verzweiflung gehandelt habe und wie in Trance nach der Scherbe gegriffen haben muss, dann legte er ihr noch einen Verband um, ehe er verschwand. Anna und ich legten Eazy aufs Sofa und ich setzte mich neben sie. "Wo sind eigentlich die andern?", fragte ich Anna, während ich über Eazys Wange strich. "Keine Ahnung..Gustav und Tom ham sich geprügelt..Georg war noch im Kino..", antwortet Anna gleichgültig. "Boah, die zwei..wie im Kindergarten..und Georg guckt echt alleine Film?", schmunzelnd seh ich Anna an und wir müssen lachen. "Hmz..ich lass euch mal allein...geh mal nach den Streithähnen gucken.", sagt Anna genervt, bevor sie aus dem Hotelzimmer verschwindet. Ich seh Eazy an und merke wieder dieses Kribbeln im Magen. "Wach doch bitte auf..", bettel ich flüsternd und drücke ihre Hand. Man, das kam einem vor wie in solchen typischen Kitschfilmen. Aber als wäre das ein Machtwort gewesen, öffnet Eazy langsam ihre Augen und sieht mich an. "Bill..es...es.", stottert sie leise. "Psst..", ich lege ihr meinen Zeigefinger auf die Lippen und lächel sie an. Sie erwidert mein Lächeln ganz leicht. Ein paar Minuten sehen wir uns einfach nur an. "Bill? Es tut mir leid, wie ich in den letzten Tagen zu dir war. Ich kam mir dir gegenüber so dreckig vor..wegen der Sache, du weißt schon..ich wollte das doch nicht.", sagt Eazy plötzlich leise und sieht mir direkt in die Augen. Ihr Blick sprüht soviel Wärme und Liebe aus. "Ist schon ok.", sanft streichel ich ihr übers Haar. Eazy lächelt glücklich und dann zieht sich mich auf einmal an meinem T-Shirt zu sich herunter. "Ich liebe dich doch.", flüstert sie leise und haucht mir einen zärtlichen Kuss auf die Lippen. "Ich dich doch auch.", ich hab ein richtiges Glücksgefühl in mir und könnte die ganze Welt umarmen. Ich komme ihr näher und lege meine Lippen sanft auf ihre, bis unsere Zungen in ein langes und leidenschaftliches Spiel verfallen. Leider sollte das auch nicht lange so bleiben, da plötzlich die Tür aufflog und Georg mit Gustav und Tom am Kragen gepackt im Türrahmen stand. "Oh..schön, dass bei euch wieder alles klar is.", grinst Anna uns an, die plötzlich hinter Georg auftaucht. "Find ich auch..nur leider haben unser Drummer und Gitarrist ein kleines Rad ab..", Georg deute auf Tom und Gustav. Ich sah mir beide genau an. Total verdreckt. Ham die sich am Boden gewelzt? Eazy und ich sehen uns an und müssen lachen. "Er wars.", sagen Tom und Gustav im Chor und deuten auf den anderen. Wir fangen alle an zulachen. Wird jetzt endlich wieder alles wie früher?

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