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Kapitel 70

**Eazys Sicht**

"Komm lass uns gehen.", sagte Bill, nahm Anna an die Hand, warf Tom und mir einen eiskalten Blick zu und verschwand dann nach unten. Geschockt saß ich neben Tom auf seinem Bett. Die Tränen liefen unaufhaltsam meine Wangen hinunter. "Es tut mir so leid Eazy, ich wollte das nicht..", hörte ich Tom neben mir sagen. Doch ich schüttelte nur den Kopf: "Du hast doch Recht! Zum Küssen gehören immernoch zwei..". Tom legte langsam einen Arm um mich, da er sich nicht sicher war, ob das jetzt wirklich so gut. Ich ließ meinen schweren Kopf auf seine Schulter fallen und weinte hemmungslos weiter. Doch wieso nahm Tom diese ganze Sache nicht so mit? "Tom? Lässt dich das so kalt?", fragte ich dann zwischen meinen Schluchzern. "Nein, sicher nich. Aber das war nur gespielt, das hab ich Bill angesehen. Er ist ein richtiges Arschloch, wenn er verletzt wird, aber der Kuss mit Anna war für ihn ohne Bedeutung, das hab ich ihm angesehen..", antwortete Tom und strich mir sanft über den Kopf. Schweigend saß ich da. Ja, vielleicht war Bills und Annas Kuss gespielt, aber der von Tom und mir, hatte der auch nichts zu bedeuten? Tom schien gerade das gleiche zu denken, denn er fing an die Stille zu durchbrechen. "Eazy?". "Hm?", gab ich nur als Antwort. "Der Kuss vorhin, ehm der war mir irgendwie nicht egal, aber ich liebe auch Anna weißt du ..", stotterte Tom und zog mit seinem Fuß Kreise auf dem Boden. Vorsichtig löste ich mich aus seiner Umarmung und starrte Tom an. Was hatte er gerade gesagt, dass der Kuss für ihn Bedeutung hatte? Jetzt wusste ich wirklich nicht mehr, was ich machen sollte. "Tom? Ich muss erstmal kurz drüber nachdenken.", flüsterte ich, stand schnell auf und stürzte von seinem Zimmer direkt ins Bad.

Niedergeschlagen ließ ich mich auf den Badewannenrand fallen. Was sollte ich denn jetzt machen? Ich liebe Bill, ja klar. Aber was ist das mit Tom? Wieso fühl ich mich von ihm so angezogen? Völlig verzweifelt sah ich mich im Bad um. Meine Augen suchten alles ab, bis ich schließlich das fand, was ich suchte. Eine Klinge. Vorsichtig nahm ich sie vom Schrank, setzte mich wieder auf den Badewannenrand und betrachtete lange die Klinge zwischen meinen Fingern. Immerwieder wechselte mein Blick von Klinge auf meinen nackten Arm. Sollte ich es tun und so meinen Schmerz lindern? Ich hab sozusagen meine zwei wichtigsten Menschen verloren. Wieder liefen mir Tränen über das Gesicht. Ganz langsam setzte ich die Klinge an den Arm an, als plötzlich die Badezimmertür aufflog und Tom vor mir stand. "Scheiße Eazy, was machst du da, man!", schnell riss er mir die Klinge aus der Hand und schmiss sie in irgendeine Ecke. Dann zog er mich in seine Arme. Fest umklammerte ich seinen schmalen Körper. Beruhigend strich mir Tom über den Rücken. Dann löste ich mich von ihm und sah Tom in die Augen. Diese Augen waren so magisch, sie drückten soviel Wärme aus und da spürte ich plötzlich ein leichtes Kribbeln im Bauch. Das kann doch nicht sein? Ich liebe doch Bill und nicht Tom! Nein, das geht nicht. Doch ich konnte nicht weiter darübernachdenken, da Tom mich wieder anfing zu küssen. Erst noch ganz langsam, doch dann immer fordender und da merkte man den Unterschied zwischen Tom und Bill. Tom küsste immer fordernd und Bill immer ganz sanft. Ohne zu wissen, was wir hier taten, stolperten wir zurück in Toms Zimmer. Wo mich dieser auf sein Bett schuppste und mich grinsend ansah. Jetzt waren wir wirklich ohne Hirn und Verstand. Ganz liebevoll strich Tom mir über meinen Bauch und zog dann langsam mein Shirt aus. Bis schließlich alle Klamotten auf dem Boden lagen und Tom und ich schwitzend in seinem Bett. Er hatte einen Arm um mich gelegt und mein Kopf lag auf seiner Brust. Erst jetzt wurde mir bewusst, was wir gerade getan hatten..

*Bills Sicht*

"Was issn mit dir los?", Gustav sah mich geschockt an, als ich total verheult bei ihm vor der Haustür stand. Anna neben mir schluchzte auch leise. Jetzt saßen wir mittlerweile bei Gustav im Zimmer und hatten ihm alles erzählt. "Hm, ich glaube, dass das nur ein Ausrutscher von den beiden war, sowas kommt bestimmt nicht nochmal vor. Ihr solltet einfach mal vernünftig miteinander reden.", meinte Gustav und sah uns mitfühlend an. Anna und ich nickten nur abwesend. Wieso haben Tom und Eazy mir das angetan? Die zwei wichtigsten Menschen in meinem Leben. Und ich wusste, dass auch Anna sehr darunter litt. Aber was sollten wir jetzt schon machen? "Ich hab ne Idee. Ihr zwei bleibt hier und ich fahr schnell zu Eazy und Tom und werde mal mit ihnen reden und so, also bis gleich.", Gustav sprang schon auf, ohne auf unsre Antwort zu warten. Dabei hatte ich ein ganz komisches Gefühl in der Magengegend..

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