Tohio Hotel

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**Aus Eazys Sicht**

"Nimm mich..bitte..", schallen Annas Worte in meinem Kopf nach. Unaufhaltsam liefen Tränen über mein Gesicht. Wieso hat sie das gemacht? Warum hat sie sich freiwillig geopfert? Ich hasse mich dafür. Warum hab ich mich nicht zur Verfügung gestellt? Dem ekligen Typen seine Lust gestillt? Wieso musste Anna leiden? Mit geballter Faust schlug ich auf die Matratze ein. "Ich bin so schlecht.", fluchte ich immer wieder leise. Wie Versteinert saß ich in diesem Raum. Mein Leben war so schrecklich. Und alles nur wegen Tokio Hotel. Wären die Vier nicht in unser Leben getreten, wäre diese Scheiße hier nie passiert und Anna und ich wären jetzt glücklich. Laut schluchzte ich und gab die allerletzten Hoffnungen schon auf. So saß ich auf dieser alten Matratzte, in diesem dunklem Raum. Plötzlich hörte ich einen lauten Schrei von Anna, doch dann war es auch schon wieder still. Panik stieg in mir auf. Was machte er nur mit ihr? Eigentlich konnte ich es mir ja vorstellen, aber ich wollte das nicht wahr haben. Hilfesuchend blicke ich mich um, doch was will man in einem dunklem Raum finden, in dem man dazu noch festgebunden ist. Ein paar Minuten später bringt der Typ Anna wieder zurück und macht sie am Rohr fest. "Fuck was hat der mit dir gemacht?", fragte ich leise und wollte Anna in den Arm nehmen, doch sie stieß mich weg. "Fass mich nicht an.", faucht sie und sieht starr in eine Richtung. Sofort füllten sich meine Augen mit Tränen. Was hat der Typ nur mit ihr gemacht, dass sie mich so verabscheut? "Bitte nicht.", flüsterte sie und dreht sich weg. Ich lehnte mich gegen die Wand und dachte nach. Was hatte unser Leben jetzt noch für einen Wert?

*Aus Bills Sicht*

Gerade saß ich mit Tom in meinem Zimmer, da wurde die Tür aprupt aufgerissen und David und die anderen beiden Jungst stürmten das Zimmer. David hielt sein Handy in der Hand. Fragend sah ich ihn an. "10 Stunden sind rum.", antwortet er mir. Ich nickte. Nun standen oder saßen wir in meinem Zimmer und warteten, dass dieser kranke Typ anruft. Da klingelte auch schon das Handy. "Ja?", hektisch sprach David in den Hörer. David schaltete auf Lautsprecher. "Haben sie die Kohle?", drang es aus dem Hörer. "Ja.", antwortete David, obwohl er das Geld gar nicht hatte, dass war eine Taktik der Polizei. "Ok, dann sag ich Ihnen gleich den Platz der Übergabe und keine Polizei.", meinte der Erpresser drohend. "Ok.", David liefen die Schweißperlen übers Gesicht. "Ihre zwei Schwuchteln sollen morgen 10 Uhr mit dem Lösegeld am Zoo sein..alleine..", lachte die Stimme. "Ja..gut.", stotterte David. "Ach und noch etwas..ich hab sie im Auge. Gucken Sie doch mal unter den Teppichabtreter vor der Tür.", befohl der Typ schon fast. Sofort eilte ich zum Abtreter und zog einen dicken Umschlag hervor. Wo kam der denn hier? Ich lief wieder zu den anderen. "Öffnen.", erklang diese unheimliche Stimme. Ich tat, was er gesagt hatte und öffnete den Umschlag. Mir fielen Fotos in die Hände. Mein Atem stockte. "Scheiße.", fluchte ich. Auch die anderen sahen geschockt die Fotos an. Auf den Bildern waren Eazy und Anna zu sehen, wie sie zerschunden da lagen. "Du scheiß Kerl!", schrie Tom in den Hörer. "Ach macht dich das wütend, ja? Was sagst du dann dazu?"fragte der Entführer und kurz darauf erklangen andere Stimmen. "Ich will nicht!", schrie Eazy verzweifelt. "Lass sie du Pisser!", hörte man auch Anna. "Mit dir rede ich nich..also Klappe.", erklang eine andere männliche Stimme. Total geschockt starr ich auf das Handy. Sowas ist doch perves und gehört hinter Gittern. "Arschloch.", riefen Tom und ich gleichzeitg. "Nana..wir wollen doch nur Gleichbereichtigkeit..diese Anna war ja vorns so frei und hat sich für ihre Freundin geopfert, aber es ist doch nur gerecht, wenn beiden das gleiche passiert.", lacht die Stimme auf. Was hat er Anna etwa vergewaltigt? Mich überkam das Gefühl jeden Moment zu kotzen. David war kurz vor einem Nervenzusammenbruch und Tom vergrub seine Fingernägel in meinem Bettlagen. Und wenn er das jetzt auch mit Eazy macht? Ich weiß, dass sie noch nicht hatte.. "Tu ihr nix an.", drohte ich in das Handy. "Ich will nur meinen Spaß.", lacht die Stimme und hat dann auch schon wieder aufgelegt. "Scheiße scheiße.", fluchen Georg und Gustav. "Morgen um 10 am Zoo.", teilt David einem Polizisten mit, der gerade aufs Zimmer gekommen ist. Momentmal hat der Typ nicht gesagt hat, er hätte uns im Auge? Dann muss er doch hier in der Nähe sein?! "Der Typ muss hier in der Nähe sein! Er hat gesagt, er hat uns im Auge. Also müssen die Mädels irgendwo hier im Umfeld versteckt sein.", erkläre ich panisch den Anderen. Tom ist sofort Feuer und Flamme. "Los wir müssen sie suchen.", rief er aufgelöst. Ich nicke. Auch Gustav und Georg stürmten mit uns zusammen aus dem Hotel. Die Polizei wollte uns noch aufhalten, aber sie hatten keine Chance, wir waren schneller. "Ich denke mal, die beiden werden in irgendeinem abgefuckten Keller von einem Haus untergebracht sein, dass ist doch meistens so.", meinte Georg. Entschlossen nickten wir alle. Wir klapperten alle alten Häuser in der Gegend ab.

**Eazys Sicht**

Der Typ hatte so eben das Telefonat beendet, während der andere Kerl gierig über mir hing. Ich roch seinen ekligen Atem. Der sollte ja die Finger von mir lassen. Angewidert spuckte ich dem Typen ins Gesicht, worauf ich einen Faustschlag zurück bekam. Anna, die neben mir liegt, hatte er schon bewusstlos geschlagen. Ich hatte Angst. Sie lag so leblos da. "Na wenn du nicht willst, muss ich dich halt zwingen.", grinst der Typ und reißt mit einem mal meine Hose auf. Wehrlos sitze ich da. Bewegen kann ich mich, da er meine zweite Hand ebenalls fest gemacht hat. Überall berühren seine groben Hände meinen Körper. Mit jeder Bewegung beschmutzt er mich immer mehr. Zitternd halte ich die Augen geschlossen, male mir schöne Sachen aus. Ich will meine Augen nicht öffnen, will nix von alledem mitbekommen. Gierig zieht er meine Hose runter und es dauert nicht lange, da dringt er grob in meinen unschuldigen Körper ein. Schmerzerfüllt presse ich meine Lippen zusammen, meine Augen bleiben geschlossen. Ich denke an früher, als ich noch bei Bill war, wie lieb er zu mir war. Der Schmerz vergeht zwar nicht, aber ich kann ihn verdrängen. Irgendwann lässt der Typ keuchend von mir ab und verlässt den Raum. Halbnackt liege ich nun da. Stumme Tränen wandern meine Wangen hinab. Ich hatte nie vor, SO meine Unschuld zu verlieren. Am liebsten würde ich mich jetzt umbringen. Gequält sehe ich mich in der Dunkelheit um. Meine rechte Hand wurde wieder lose gemacht und so wühlte ich auf dem Boden herum, bis ich einen spitzen gegenstand in der Hand hielt. Es war eine alte Glasscherbe. Mit zittrigen Händen setze ich sie an meinem Arm an und schneide tief ins Fleisch. Es tut gut zu sehen wie das Blut aus dem Schnitt quillt, es lässt meine seelischen Schmerzen für kurze Zeit verschwinden. Plötzlich höre ich laute Schritte, die durch das kleine Fenster dringen. Als ich auch die Stimmen höre, erkenne ich sofort wer da draußen ist. Hilflos schreie ich so leise wie möglich: "Hilfe! Bill!". Würden sie uns finden?

 

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