Tohio Hotel

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**Eazys Sicht**

So plötzlich wie die Polizeisirenen erklangen, sprang auch die Tür unseres Gefängnisses auf. Die beiden Typen sahen uns mit wutverzerrten Gesicht an. Sie brüllten durch den Raum, wer denn die Polizei gerufen hätte, aber wir konnten das ja schlecht gewesen sein. In meinem Kopf hämmerte es: Gustav und Georg! Voller Wut zückte der eine ein Messer und ging damit auf Tom zu. Voller Angst sprang ich auf und lief rüber zu Bill, der das ganze mit gequälten Gesichtsausdruck ansah. Plötzlich hörte ich Tom aufschreien und Anna rief "Du Schwein.". Da bekam ich ersteinmal mit, dass der eine schon bewusstlos am Boden lag und als ich dann zu Anna und Tom sah, lief es mir kalt den Rücken herunter. Tom lag schwer blutend auf dem Boden. Bill neben mir fing an vor Wut zu zittern. Tränen liefen mir übers Gesicht, als ich plötzlich hart gepackt wurde und man meinen Kopf immerwieder gegen die Wand schlug. Wann hört der ganze Horror nur endlich auf? Der Kerl umfasste meinen Hals so stark, dass ich glaubte, ich würde gleich ersticken. Doch mit einem Mal ließ der Typ mich los und sackte keuchend zu Boden. Hinter ihm stand ein wankender Bill mit weit aufgerissenen Augen. "Was hab ich nur getan?", murmelt er geschockt vor sich hin. Keuchend sitze ich auf dem Boden und schnappte nach Luft. Bill sackte ebenfalls auf den Boden und ließ das Messer klirrend fallen. "Ich hab ihn umgebracht.Ich bin ein Mörder!", flüstert er leise und seine Augen sind starr auf den Boden gerichtet. Mitleidig kroch ich zu Bill und nehme ihn fest in meine Arme. "Du hast ihn nicht umgebracht! Es war Notwehr!", flüsterte ich Bill ins Ohr. Er nickt kurz und gibt mir dann einen kurzen Kuss auf die Wange. "Scheiße, Tom brauch Hilfe!", ruft Anna aufgebracht aus der anderen Ecke. Ich erhebe mich und laufe schnell zu dem kleinen Kellerfenster. "Hier sind wir! Wir brauchen Hilfe!", schrei ich so laut, wie ich nur kann. Und es hat tatsächlich geholfen. Georg kommt zu mir ans Fenster und lächelt mich lieb an. "Wir holen euch da raus. Die Feuerwehr ist schon dabei!", sanft streichelt er mir über meine Hand, die ich um die Gitterstäbe geklammert habe. "Beeilt euch bitte, Tom braucht echt sofort nen Notarzt!", mit tränenerfüllten Augen seh ich ihn an. Georg nickt und verschwindet dann wieder zu einem Krankenwagen. Geschwächt lasse ich mich auf den Boden fallen. Bill kommt zu mir gekrochen und nimmt mich fest in seine Arme. Es tut so gut seine Wärme zu spüren. Geschafft schmiege ich mich näher an ihn. Nach ungefähr 5 Minuten ertönen schnelle Schritte und wenig später stehen auch schon 5 Polizisten, 4 Feuerwehrmänner und 2 Notärzte im Raum. Sie nehmen sofort Tom mit, obwohl sich Anna fest an ihnm geklammert hat. Als sie ihn von ihr losgerissen haben, bricht sie weinend zusammen. Schnell springe ich auf und laufe zu ihr, um sie tröstend in meine Arme zu nehmen. Auch Bill wurde mittlerweile rausgeführt. Er muss dringend verarztet werden, da er viele Wunden hat. "Kommt ihr zwei.", zwei Feuerwehrmänner reichen uns ihre Hände und sehen uns fürsorglich an. Wir nicken und lassen uns von ihnen herausführen. Draußen kommen uns sofort unsere Eltern, Georg und Gustav und David entgegen. Alle nehmen uns in ihre Arme. "Ich hab mir solche Sorgen gemacht!", weint meine Mum, als sie mich in ihren Armen hält. "Ja, ich weiß.", schluchze ich nun auch. "Und alles nur wegen..", beginnt meine Mutter, doch ich unterbreche sie "nein, nich wegen Tom und Bill. Seht verdammt nochmal ein, dass Anna und ich nich ohne die Beiden könn.", fahre ich meine Mum an. Geschockt sieht sie mich an, doch nickt dann zustimmend. Schließlich hatten mich alle umarmt und ich wurde, wie die anderen auch, ins Krankenhaus gebracht.

Verschlafen öffnete ich die Augen. Sofort drang mit ein steriler Geruch in die Nase und ich erkannte kahle Wände. Krankenhaus! "Nich schonwieder.", seufzte ich genervt. Neugierig blickte ich mich in meinem Zimmer um. In dem anderen Bett lag niemand, aber es hatte jemand darin geschlafen, denn es war total aufgewühlt. Langsam erhob ich mich aus meinem Bett und tapste zur Tür. Mir war egal, ob ich hier gerade in einem hässlichen Krankenhaus Nachthemd rumlief. Auf dem Flur war es relativ leer. Da erblickte ich Georg auf einem Stuhl. "Georg!", rief ich freudig. Ich war froh, ihn endlich wieder zu sehen, er war mein bester Freund neben Gustav. Nun realisierte ich auch, dass der ganze Horror ein Ende hatte, auch wenn ich noch sehr darunter litt, die Bilder wollten einfach nicht aus meinem Gedächnis verschwinden. "Eazy, komm wir gehen zu den andern.", plappert Georg gleich drauf los und zieht mich an der Hand mit sich. Tolle Begrüßung, denke ich mir und muss grinsen. Georg zieht mich den ganzen Flur entlang, bis zu einem anderen Zimmer. Wir treten ein und sofort erkenne ich David, Bill, Gustav, Tom und Anna. "Hey..", rufe ich leise. Alle lächeln mich schwach an. Ist ja klar, man kann diese ganze Sache einfach nicht vergessen. Ich setzte mich auf Bills Bett und die anderen erklärten mir, dass Tom Glück gehabt hatte mit seiner Rettungsaktion und nicht schwer verletzt war. Bill würde keine Straf bekommen, wegen dem 'Mord', es galt als Notwehr. Hoffentlich könnten wir jetzt endlich ein neues Leben anfangen, dachte ich mir und kuschelte mich an Bill.

 

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