Tohio Hotel

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Kapitel 76

**Eazys Sicht**

"Tom, das geht nich.", flüsterte ich, als seine Hand schonwieder unter mein Shirt wanderte. Fragend sah er mich an. "Das ist alles so falsch was wir machen. Siehst du nicht, wie sehr wir uns weh tun und den andern beiden? Merkst du nich, dass das alles komplett arschlos von uns ist?", ernst sah ich Tom an. Er schien sich die Worte nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. Doch er gab mir keine Antwort. "So geht das echt nicht mehr.", sagte ich verzweifelt stand auf und rannte zur Tür raus. Die kalte Abendluft tat gut, ließ mich durchatmen und gab mir ein Gefühl von Freiheit. Plötzlich öffnete sich die Haustür hinter mir und Tom sah mich an. Er nahm meine Hand. "Nein Tom, es ist falsch!", ich entriss ihm meine Hand wieder. "Aber ich liebe dich.", flüsterte Tom. "Nein! Du liebst nich mich Tom, du liebst Anna! Und ich liebe Bill, verstehst du?", schrie ich ihn förmlich an und Tom zuckte auch gleich etwas zusammen. Erschrocken sah er mich an. "Aber..", setzte er an. "Nein, kein aber. Ich will nich noch mehr kaputt machen, obwohl schon alles kaputt ist.", seufzte ich und lief davon, ließ den verwirrten Tom zurück.

Ich lief fast ganz Loitsche ab. Meine Beine trugen mich, ohne das ich wusste, wohin es gehen würde. Einfach nur weg von hier. Und dann fing es auch noch an zu regnen, wie aus Eimern, als mir ein Lied in den Sinn kam: "Symphonie, und jetzt wird es still um uns, denn wir stehen hier im Regen. Ham uns nichts mehr zu geben..", verärgert bleibe ich stehen und sehe in den Himmel, worauf mir gleich tausende Regentropfen ins Gesicht prasseln. Ich musste ja unbedingt alles kaputt machen. Ein ganzes Jahr habe ich einfach weggeschmissen und die Freundschaft zu meiner besten Freundin, ja fast Schwester, verloren. Das Regenwasser auf meinem Gesicht vermischte sich mit meinen Tränen und ich schmeckte den salzigen Geschmack auf meinen Lippen. Mittlerweile war meine komplette Kleidung durchnässt. Ich sah mich um. Nirgendwo war mehr was. Ein Feld und Bäume. Ja, ich war mitten in der Pampa und wusste nicht, wohin ich gehen sollte. Ohne weiter drüber nachzudenken, lief ich weiter. Immer weiter die Landstraße entlang. Das mein Handy die ganze Zeit in der Hosentasche vibrierte bekam ich gar nicht mit, da mein Körper durch die Kälte schon fast taub war. Meine Lippen bebten und wärmend schlang ich meine Arme um meinen Körper. Als ich aufblickte sah ich ein grelles Licht weitentfernt von mir. Vor Schreck blieb ich stehen und kniff meine Augen zusammen, das einzige was ich noch mitbekam, war ein lautes Quietschen und ein starker Schmerz, bevor alles schwarz wurde.

*Gustavs Sicht*

Als ich wieder zuhause war, hatte ich gleich ein schlechtes Gewissen. Vielleicht sollte ich doch nochmal zu Eazy und Tom, um mit den beiden zu reden. Irgendwie hatte ich nämlich ein ganz schlechtes Gefühl und ich wusste, das unsere Band zerbrechen könnte. Das eine jahrelange Freundschaft einfach weggeschmissen werden könnte. Ohne lange zu zögern, griff ich meinen Rucksack, und fuhr mit dem Rad schnell wieder zurück nach Loitsche. Auf dem halben Weg fing es dann auch noch an zu regnen, na klasse. Nach einer, wie mir vorkam, endlos langen Fahrt, kam ich schließlich vor dem Haus der Twins an. Mein Rad stellte ich einfach an die Hauswand und klingelte kurz darauf Sturm bei den Kaulitz. Tom öffnete mir die Tür, aber er sah echt voll scheiße aus. "Gustav?", verwirrt sah er mich an. "Tom alles klar?", fragend musterte ich ihn von oben bis unten. Er schüttelte den Kopf und ließ mich dann ohne ein weiteres Wort herein. Nachdem ich Jacke und Schuhe ausgezogen hatte, folgte ich ihm ins Wohnzimmer, wo wir uns beide auf das Sofa fallen ließen. Verwundert sah ich mich um. Eazy war gar nicht da? "Wo issn Eazy?", fragte ich Tom. "Weg.", zuckte dieser mit den Achseln. "Wie weg?". "Naja sie is weggelaufen!", antwortet Tom. Geschockt sehe ich ihn an. "Hat sie nix gesagt?". Darauf schüttelt er nur den Kopf. Langsam machte ich mir echt Sorgen. "Man Tom. Wie wars sie denn drauf?". "Naja, so wütend halt irgendwie, kein plan.", sagte Tom tonlos und starrte die Wand an. Man man man, hier ging echt alles drunter und drüber. Schnell fischte ich mein Handy aus meiner Hosentasche und wählte Eazys Nummer es dauerte ewig bis jemand abnahm. "Ja?", meldete sich eine Männerstimme. Total verwirrt überlegte ich was ich sagen sollte. "Ehm..kann ich die Eazy mal haben?". "Bist du ein Freund von ihr?", kam die Gegenfrage. "Ja.", antwortet ich verunsichert. "Ok, deine Freundin liegt im Magdeburger Krankenhaus, ich bin ihr Azrt. Sie wurde von einem Auto angefahren und ist schwer verletzt.", teilte mir der Arzt mit. "Was?", fragte ich geschockt. "Ja, es tut mir leid, aber wahrscheinlich hat sie auch ihr Gedächtnis verloren, aber es ist noch sicher, es ist nur eine Vermutung.", fuhr der Arzt fort. "Ok, ich komme sofort vorbei.", mit diesen Worten legte ich auf und zog Tom mit zur Tür. "Wir müssen jetzt unbedingt ins Krankenhaus!". "Wieso?", Tom sah mich fragend an. Doch ich antwortet nicht, sondern riss einfach nur die Haustür auf, wo mich Bill und Anna erschrocken ansahen..

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