Tohio Hotel

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Kapitel 82

**Eazys Sicht**

"Du leidest unter einer Amnesie, auch Gedächtnisverlust genannt.", teilte mir der Arzt mit und sah mich mitleidig an. Vor einer Viertelstunde war ich aus meinem Schlaf aufgewacht. Der Arzt hatte mich durchgecheckt und mir dann mitgeteilt, was passiert war. Ich wurde angefahren und hatte einen Gedächtnisverlust, da mein Kopf wohl sehr hart aufgeprallt sein soll. Geschockt sah ich den Arzt an. Deswegen konnte ich mich an nichts mehr erinnern. Ich wusste nicht einmal meinen eigenen Namen. Ohne, dass ich es wollte, flossen Tränen über meine Wangen. Beruhigend fasste mir der Arzt an die Schulter. "Du kannst dein Gedächtnis wieder bekommen.", sprach er mir gut zu. "Und wie?", verzweifelt sah ich ihn an. "Durch eine Schock-Therapie, oder auch, wenn du an viele Orte kommst, an denen du schonmal warst.", beantwortet er mir meine Frage und lächelte mich aufmunternd an. Auch ich zwung mich zu einem kleinen Lächen.

Gerade wollte er gehen, da drehte er sich noch einmal um. "Deine Familie konnte ich noch nicht erreichen, aber ein paar Freunde von dir stehen vor der Tür, soll ich sie reinlassen?", fragte mich der Arzt vorsichtig, bedacht mich nicht zu überfordern. Verunsichert nickte ich. Daraufhin lächelte er und verließ dann das Krankenzimmer. Kurz darauf öffnete sich die Tür wieder und drei Jungs betraten das Zimmer. Der eine hatte braune lange Haare, der in der mitte kurze blonde Haare und der ganz rechts lange schwarze mit weißen Strähnen. Als ich den rechten Jungen betrachtete, schlug mein Herz höher und ich wusste, dass dieser eine nähere Bedeutung für mich hatte. Auch die anderen beiden kamen mir sehr bekannt vor und ich wusste, dass ich ihnen vertrauen konnte. Die drei standen da und lächelten mich lieb an, wobei das bei dem Schwarzhaarigen leicht gezwungen aussah. "Hey Eazy, was machst du nur für Sachen?", der mit den Blonden Haaren setze sich zu mir ans Bett und streichelte sachte meine Hand. Auch die anderen Beiden schnappten sich zwei Stühle und setzten sich zu mir. "Auch wenn die Frage doof klingt, aber könnt ihr mir eure Namen verraten?". "Du weißt es also echt nicht mehr.", schüttelte, der Schwarzhaarige auf meine Frage, den Kopf. Traurig sah ich sie an. "Gustav, Georg und ich bin Bill.", zeigte Bill auf die einzelnen Personen. Ich nickte und formte mit meinen Lippen die Namen noch einmal nach. Sie kamen mir sehr bekannt vor.

Die Jungs blieben noch lange bei mir, obwohl es schon ziemlich spät war. Bis sie dann beschlossen nach Hause zu fahren. Georg und Gustav hatten bereits das Zimmer verlassen, nurnoch Bill war mit in diesem Raum. Er saß immernoch an meinem Bett. "Bill?", durchbrach ich die ätzende Stille. "Ja?", fragte er zaghaft und klang dabei so zerbrechlich. Ich bekam sofort eine Gänsehaut, als er mich ansah. "Ich fühle das so, dass mich irgendetwas bestimmtes mit dir verbindet und mein Herz schlägt für dich.", lächelte ich ihn vorsichtig an. "Oh ja, dass zwischen uns ist auch etwas Besonders. Aber du solltest dich erstmal ausruhen.", auch Bill lächelte mich an, gab mir einen Kuss auf die Wange, ganz nah neben meinem Mundwinkel und verließ dann mit einem Lächeln das Zimmer.

Gerade war ich dabei einzuschlafen, da ging abermals die Tür meines Krankenzimmers auf. Ein weiterer Junge betrat das Zimmer. Er schaltet das Licht an. Misstrauisch musterte ich ihn. Baggy, weites Shirt, Cap, Dreadlocks. Auch diese Person kam mir sehr vertraut vor. Und ich wusste, dass ich vor ihm keine Angst zu haben brauchte. Er kam zu mir und setzte sich auf den Stuhl neben meinem Bett. Erst schwiegen wir uns lange an. Doch dann sagte er mir, dass er Tom heißt. Er erzählte mir viel und die Zeit verging wie im Flug. Vorallem aber erwähnte er oft den Namen Anna.Tom erzählte, dass er mit Anna zusammen war, aber die Beziehung zerstört hatte, aber warum, wollte er mir nicht sagen. Aber irgendwann bin ich dann eingeschlafen. Es war soviel passiert in dieser einen Nacht, dass ich einfach nur total fertig einschlief.

Gerade hatte ich mein Frühstück gegessen, da betrat ein Mädchen mein Zimmer. "Wer bist du denn?", misstrauisch sah ich sie an. Sie lächelte leicht und antwortete mir dann. "Ich bin Anna.". "Von dir hab ich schon gehört. Tom hat mir viel über dich erzählt.", erklärte ich ihr und lächelte sie nun auch an. Anna wirkte sofort symphatisch. "Ja ich wollte mich auch nur schnell verabschieden, weil ich werd für eine gewisse Weile wegfahren.", sagte sie dann und sofort verdunkelte sich ihr Gesichtsausdruck. "Wieso?", hakte interessiert ich nach. Ich sah, dass Anna lange überlegte, nach passenden Worten suchte. "Ach wegen Schule und so, dass Übliche, schließlich war ich ja nur für die Ferien hier.", antwortet sie mir. Lange sah ich sie an. Irgendwie war ih mir sicher, dass das nicht stimmte, was sie da sagte. Doch ich fragte nicht weiter nach. "Also machs gut. Ich hoffe echt, du kannst dich eines Tages an alles wieder erinnern und vor allem an mich.", lächelte sie mich an. "Eines Tages werden wir uns wiedersehen.", flüsterte mir Anna ins Ohr und gab mir dann einen Kuss auf die Stirn. Anna stand auf und ging zur Tür, als ich ihr noch etwas hinterher rief: "Anna? Ich hab das Gefühl, dass du mir mal ziemlich wichtig warst!". Dann machte sie die Tür auf und verschwand aus meinem Zimmer.

Ein Paar Minuten später öffnete sich erneut meine Tür und Bill kam auf mich zu. Er sah ziemlich nachdenklich aus. "Anna war eben hier." sagte ich. "Ich weiß..", nickte er und sah immernoch nachdenkend aus dem Zimmer. "Sie hat mir gesagt, dass sie wegen Schule wegfahren würde, aber ich hab das Gefühl, dass sie mich angelogen hat.", sprach ich meine Gedanken aus und Bill sah mich interessiert an. "Du musst ihr hinterher, sie darf nicht fahren! Du musst sie aufhalten verstehst du?", bettelnd sah ich ihn an. "Aber wieso?", fragte Bill. "Weil ich weiß, dass sie mir wichtig war und außerdem weiß ich, dass sie und mich etwas verbindet. Sie hat gesagt, wir werden uns wiedersehen, aber wann wir das sein? Bitte Bill, schnapp dir Tom und haltet sie auf, sie darf nicht gehen.", ich nahm seine Hand und sah ihm tief in die Augen. "Ok.", er nickte, dann kam er langsam auf mich zu nd drückte mir vorsichtig einen Kuss auf die Lippen, aus Angst, etwas falsch zumachen. Da spürte ich die ganzen Schmetterlinge im Bauch. Schüchtern lächelte ich ihn an. Bill ließ meine Hand los und rannte aus meinem Zimmer. Ich hoffte nur, dass er und Tom aufhalten konnten. Auch wenn ich von Tom wusste, dass er und Bill sich gerade nicht so gut verstanden, warum wurde mir verschwiegen.

 

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