Tohio Hotel

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Kapitel 88

**Eazys Sicht**

Die ganze Nacht hatte ich noch wach da gelegen. Anna war wieder da und ich merkte, dass sie mir immernoch nicht verziehen hatte, was mich aber auch nicht wunderte. Ich hab mich zwar gefreut sie wiederzusehen, aber irgendetwas stimmte mit ihr nicht. Sie hat sich so verändert. Und dann noch dieser komische Typ, der bei ihr war, der machte auch nicht gerade den besten Eindruck auf mich. Da ich mich sowieso nicht so viel mit Anna unterhalten hatte, bin ich dann mit Bill wieder tanzen gegangen, auch wenn dieser sich ziemlich geweigert hatte. Als wir dann irgendwann wieder gekommen sind, war Anna weg und Gustav und Tom wirkten ziemlich nachdenklich. Doch auf unsere Frage, was denn los sei, antworteten sie nicht. Jetzt saß ich mit den Jungs im Hotelrestaurant beim Frühstück. Wir waren alle ziemlich müde, da wahrscheinlich keiner so richtig schlafen konnte. Das Wiedersehen mit Anna hatte wieder alles verändert. Plötzlich stand sie, wieder mit dem Jungen, im Restaurant. Sie hatte uns gesehen und bewegte sich auf uns zu. Mein Magen drehte sich um, ich wusste immernoch nicht, wie ich mit Anna umgehen sollte. Doch kurz bevor sie unseren Tisch erreicht hatte, zerrte der Typ sie am Arm an einen anderen Tisch, der weiter weg stand. Verwirrt sahen alle zu Anna. "Was war das denn?", fragte Gustav. Seine Frage wurde mit einem Achselzucken beantwortet. "Ich geh hoch.", murmelte Tom, stand auf und verließ schleppend das Restaurant. Ich sah zu Bill, doch dieser schüttelte auch nur ahnungslos den Kopf. Das Frühstück verlief ziemlich still, alle saßen schweigend da und kauten ab und zu mal auf einem Brötchen rum. "Ich schau mal nach Tom.", sagte ich dann, als ich endlich fertig war. Die Jungs nickten, wobei Bill mich etwas misstrauisch musterte. Ohne was darauf zu sagen, stürmte ich zum Fahrstuhl. Schnell war ich in der Etage von unseren Hotelzimmern angelangt. Als ich gerade bei Toms Tür klopfen wollte, hielt ich inne und lauschte der Musik, die aus seinem Zimmer dröhnte:

Mama, guck, ich ertrage den Schmerz

Ihr glaubt es nicht, doch auch Gangster haben ein Herz

Von jetzt, bis in die Unendlichkeit

So hört´s sich an, immer wenn ein Gangster weint

Mama, guck, ich bin wahnsinnig müde

Ihr glaubt es nicht, doch auch Gangster haben Gefühle

Gott ist groß, und ich bin längst bereit

So hört´s sich an, immer wenn ein Gangster weint

Der Song irritierte mich. Tom hörte eigentlich nie solche nachdenklichen Lieder. Unsicher klopfte ich nun an und kurz darauf wurde mir von Tom die Tür geöffnet. Er sah mich verwirrt an. "Darf ich reinkommen?", fragte ich ihn dann. Tom sah schlecht aus, als würde ihn etwas richtig fertig machen. Er nickte und ließ mich in sein Zimmer. Tom schloss die Tür wieder und setzte sich dann auf das riesige Bett. Ich setzte mich neben ihn. "Was ist los Tom?", sprach ich schließlich meine Frage aus. "Es ist wegen Anna.", nuschelte er dann leise. Ich sah Tom an. Hatte er etwa auch bemerkt, dass mit Anna etwas nicht stimmte, oder weiß er mehr, als ich? "Der Typ, mit dem sie immer unterwegs ist, er ist ihr Freund.", setzte er dann leise fort. Vorsichtig strich ich ihm über den Arm, da ich wusste, dass Tom noch etwas für Anna empfand. "Der Kerl macht sie kaputt.", sagte er wütend und stand dann plötzlich auf. "Wie?", fragend sah ich ihn an. "Ach, is egal, komm wir gehen wieder zu den andern.", sagte Tom und ging zur Tür. Misstrauisch sah ich ihm nach. Wie kam der plötzliche Stimmungswechsel? Aber ich fragte nicht weiter nach, sondern ging mit Tom wieder zusammen zum Fahrstuhl. Als wir gerade um die Ecke biegen wollten, entdeckten wir Anna und ihren Freund. Sofort zog Tom mich wieder hinter die Ecke. "Hey, was soll das?", empört sah ich ihn an. Doch Tom bedeutet mir mit seinem Zeigefinger leise zu sein, da hörten wir auch schon Stimmen. "Hast du das Zeug noch?", erklang eine männliche Stimme. "Ja.", hörte ich Anna darauf wütend sagen. "Gib her, ich brauch das Zeug!". "Ne, du verträgst die Scheiße nich, man.", knurrte Anna wieder darauf. "Aber du?!", fragte der Typ. Geschockt sah ich zu Tom. Welches Zeug? Nahm Anna etwa Drogen? Die beiden stritten sich immer lauter im Flur. "Gib das Zeug jetzt her." "Hör auf, du tust mir weh!", flehte Anna schon. Gerade wollte ich nach den beiden sehen, da gab es einen leisen Aufprall und ein kleine Filmrollendose rollte uns vor die Füße. Geschockt nahm ich es hoch und öffnete es. Mir fielen weiße Pillen in die Hände. Kurz darauf kam Anna um die Ecke, zusammen mit ihrem Freund. In ihren Augen konnte ich Verzweiflung und Schock sehen. "Du nimmst Drogen?", wütend und kalt musterte ich Anna. Ihr Blick senkte sich. "Das du so tief gesunken bist, echt.", scharf sah ich sie an. Tom, der hinter mir stand, sagte nichts. "Lass gut sein, Eazy.", warf er nur ein. "Ja lass ich auch, ich rede nicht mit irgendwelchen Junkies; hier.", sagte ich kalt und warf Anna die Dose vor die Füße. Geschockt sahen mich die beiden an. Enttäuscht und gleichzeitig wütend zog ich mit Tom ab. Wie konnte Anna nur so tief sinken?

 

 

 

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