Tohio Hotel

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Kapitel 90

**Eazys Sicht**

Kaum waren wir aus Anna´s Sichtweite liefen mir stille Tränen über meine Wangen. Tom sah das natürlich sofort und schloss mich fest in seine großen Arme. Hemmungslos fing ich an zu weinen, ließ meine ganze Enttäuschung raus. "Sie hat sich so verändert. Sie ist nicht mehr die Anna, die ich einmal kennengelernt habe...", weinte ich und vergrub mein Gesicht tief in Tom´s T-Shirt. "Ich weiß..", flüsterte er darauf und strich mir beruhigend über den Rücken. Noch eine Weile standen wir einfach so.
Nachdem ich mich dann beruhigt hatte, befreite ich mich aus Tom´s Umarmung. "Ich geh erstmal auf mein Zimmer, ich will nachdenken.", traurig lächelte ich ihn an, worauf er nur nickte. Mit schweren Schritten entfernte ich mich von Tom; fuhr mit den Fahrstuhl in die 5.Etage und betrat kurz darauf mein Hotelzimmer. Meine Füße trugen mich einfach, ohne das ich wusste, was ich eigentlich wollte. Ich ging zum Balkon, öffnete die Glastür und trat raus. Es war wohl gerade Mittag, da die Sonne sehr intensiv schien. Niedergeschlagen ließ ich mich auf einen leeren Stuhl fallen und sah in den blauen Himmel. Die warme Sonne kitzelte auf meiner Haut, trotzdem hatte ich das Gefühl zu frieren. Ich dachte nach, über Anna. Wieso hatte sie sich so verändert? Warum neigte sie dazu Drogen zu nehmen? Nahm sie das Zeug regelmäßig? War sie schon süchtig? Alle diese Fragen schwirrten mir durch den Kopf, als mir ein neues Lied von den Jungs in meinen Sinn kam: "Komm und hilf mir Fliegen, leih mir deine Flügel. Ich tausch sie gegen die Welt, gegen alles, was mich hält..", leise summte ich das Lied vor mich hin. "Unser neues Lied.", hörte ich plötzlich eine Stimme hinter mir sagen. Erschrocken drehte ich mich um. Georg. "Wie zum Teufel kommst du hier rein?", entsetzt sah ich ihn an. "Deine Tür war nicht richtig zu und da dachte ich, schau ich mal vorbei..", antwortet er mir. "Ist schon ok..", seufzte ich und ließ mich tiefer in den Stuhl sinken. "Darf ich?", fragend deutete Georg auf einen Stuhl. Abwesend nickte ich und starrte wieder in den Himmel. "Was ist los, Kleine?", fragte Georg dann auch schon und sah mich durchdringend an. "Anna.", flüsterte ich nur leise und musste mit den aufkommenden Tränen kämpfen. Sofort rückte Georg seinen Stuhl näher zu mir und strich beruhigend über meine Hand. "Möchtest du darüber reden?". Ich nickte. "Weißt du, sie ist so anders. Ich meine, sie ist von mir enttäuscht und hasst mich wahrscheinlich bis an ihr Lebensende, aber sie hat sich so krass verändert..", erklärte ich ihm meine Gedanken. Georg nickte nur; ein Zeichen, dass er mich verstand. "Ich und Tom sind ihr heute im Gang begegnet, sie hatte Drogen bei sich.", flüsterte ich nun leise und wieder war diese Enttäuschung in meiner Stimme und ich hatte das Gefühl gleich wieder losheulen zu müssen. Georg sah mich geschockt an, dann schüttelte er mit dem Kopf: "Nee nee nee! Unsre Anna nimmt keine Drogen!!". "Doch, es ist so. Ich hatte die Dose in meinen eigenen Händen..", traurig sah ich Georg an. "Ach Eazy..", er nahm mich in den Arm. "Wenn es wirklich so ist und Anna Drogen nimmt, dann müssen wir ihr daraus helfen, bevor es zu spät ist!", sagte Georg dann. Vorsichtig ließ er mich wieder los. "Ja, aber wie denn, wenn nichtmal zwischen uns alles klar ist. Bill und Tom verstehen sich doch auch nicht so prima. Wieso müssen denn alle Probleme jetzt kommen?". "Ich weiß es nicht. Aber ganz ehrlich, ich hätte niemals gedacht, dass durch zwei Mädels alles so durcheinander gebracht werden kann.", murmelte Georg dann. "Heißt das, du gibst Anna und mir die Schuld?", mit aufgerissenen Augen sah ich ihn an. Georg zuckte gleich zusammen. Dann hob er schnell die Hände: "So war das nicht gemeint. Ich meine, es ist erstaunlich, wie sehr ihr alles verändert habt, jetzt nicht im Negativen. Natürlich sind auch massig Probleme enstanden, aber sowas gehört zum Leben dazu. Eazy, man muss nur lernen Verantwortung zu übernehmen. Und da Anna mal unsere beste Freundin war und ich denke, dass sie uns allen noch immer sehr viel bedeutet, müssen wir für sie Verantwortung übernehmen und sie aus der Scheiße darausholen.". Erstaunt sah ich Georg an. Er ist zwar der Älteste der Band, aber das er auch noch so erwachsen war, hätte ich nicht gedacht. "Na dann sollten wir uns etwas überlegen.", fragend sah ich ihn an. "Wie wärs wenn wir erstmal ordentlich mit ihr reden?", schlug ich dann vor. Georg nickte. Also beschlossen wir, erst einmal den anderen bescheid zu sagen. Als wir gerade aus meinem Zimmer raus waren, sahen wir Anna, wie sie aus Gustav´s Zimmer kam, ihn umarmte und dann verschwand. Ich wechselte kurz Blicke mit Georg und dann gingen wir Anna auch schon nach. Sie schien irgendwenn zu suchen. Ihr Weg fürhte zu Tom´s Zimmer. Was wollte sie denn dort?
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