Tohio Hotel

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Kapitel 98

**Eazys Sicht**

Nachdem Anna gegangen war, sah ich noch eine Weile stumm in ihre Richtung. Irgendwie tat es mir fast schon wieder leid, dass ich ihr das so hart ins Gesicht gesagt hatte, aber es war nun einmal so und ich glaube, dass wusste Anna auch selber. Bevor sie wieder aufgetaucht war, war wirklich alles okay. Aber kaum war sie wieder da, gerät alles aus der Bahn. Natürlich hab ich sie vermisst und bin froh, sie wiederzusehen, doch das das alles so kompliziert wird, hätte ich nicht gedacht. Langsam drehte ich mich um und ging zum Fahrstuhl, als mir David entgegen kam. "So spät noch auf dem Gang?", er grinste mich an. "Ja, naja es gibt schonwieder Stress.", seufzte ich. "Mh, wie immer. Aber vergesst nicht, wir fahren morgen Früh um 10, ja?", er tätschelte meine Schulter und lief dann weiter. Klasse, wie der sich um seine Band kümmert. Noch mehr deprimiert fuhr ich mit dem Fahrstuhl in das Erdgeschoss und beschloss in die Hotelbar zu gehen, die hatte schließlich bis vier Uhr früh geöffnet und es war ja 'erst' kurz nach 24 Uhr.
Geknickt ließ ich mich auf einen der Hocker fallen, bestellte mir eine Cola und beobachtete einige Leute. Suchend sah ich mich um, vielleicht ist hier ja einer von den Jungs, obwohl ich keinen Bock auf einen der Vier hatte. Da tippte mir plötzlich jemand auf die Schulter. Erschrocken fuhr ich herum und sah dabei in die braunen Augen von Gustav. "Na.", er setzte sich auf den Hocker, der neben mir stand und bestellte sich ebenfalls was zu trinken. "Hey.", erwiderte ich mit einem schwachen Lächeln. Wir saßen eine ganze Weile einfach nur schweigend nebeneiner und nippten an unseren Getränken. "Warum muss alles immer so wahnsinnig kompliziert sein?", beendete ich dann das Schweigen und sah immernoch auf die Cola in meiner Hand. "Du meinst das mit Bill, Tom und Anna, hm?", fragte Gustav direkt und ich merkte, wie er mich von der Seite musterte. "Woher weißt du das?", ich drehte mich zu ihm und sah ihn an. "Ich war vorns bei Bill, weil der ziemlich schlimm aussah, er hats mir dann erzählt. Oh man, Tom hat ihn ganz schön zugerichtet.", Gustav seufzte leise. Schweigend sah ich Gustav an. "Willst du nicht mit ihm reden?", fragend sah Gustav mich an. "Doch schon, aber was soll ich dann sagen? 'Hey Bill, es ist schon okay, dass du damals was mit Anna hattest, aber du hättest es mir ruhig sagen können', oder was?", leicht frustriert sah ich Gustav an. "Nein, aber mal so klären halt. Dein Problem ist ja eigentlich, dass er es di nicht gesagt hat, oder?". Ich nickte nur. "Aber es tut halt auch weh, weil ich nicht weiß, ob er das damals einfach aus Rache gemacht hat..", fügte ich an mein Nicken an. "Na siehst du, deswegen musst du mit ihm reden. Ihr könnt das klären, glaub mir, Bill macht das auch voll fertig und er wollte es dir sagen.", Gustav sah mich überzeugend an. "Hm, ja werd ich, aber nicht mehr heute. Morgen fahren wir doch eh wieder nach Loitsche, da hab ich dann genug Zeit.", meinte ich. Gustav nickte. "Du? Ich werd jetzt langsam pennen gehen, wir sehen uns morgen früh und danke für das Gespräch.", ich lächelte ihn leicht an und nahm Gustav dann lange in den Arm. "Gern geschehen.", er grinste mich an und mit etwas besserer Laune verließ ich dann die Hotelbar.
Als ich wieder zum Fahrstuhl lief, entdeckte ich Anna und Tom die in der Lobby auf einer Couch saßen. Anna sah ziemlich mitgenommen aus und Tom saß nur schweigend daneben. Da ich auf beide gerade keine Lust hatte, lief ich weiter zum Fahrstuhl. Obwohl es mich brennend interessierte was die beiden zu besprechen hatte, doch meine Neugier schob ich jetzt in die hinterste Ecke meines Gehirns. Als ich auf meiner Etage ankam, ging ich schnurrstracks in mein Zimmer, da ich Bill gesichtet hatte. Endlich in meinem Zimmer angekommen, ließ ich mich auf mein Bett plumpsen, wo ich ewig noch an die Decke starrte, bis ich irgendwann mit meinen ganzen Klamotten einschlief. Morgen würden wir also wieder abreißen, was wäre dann mit Anna? Wäre sie wieder aus meinen Leben? Und über was haben Tom und sie sich unterhalten?
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