Tohio Hotel

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**Eazys Sicht**

"Morgen fängt die Schule an, wääh!", genervt sah ich zu Anna, die gegenüber von mir am Tisch saß. "Ja und das heißt, dass ich heute Abend nach Hause fahren muss..", sagte Anna traurig. "Och Süße..", ich stand auf und nahm sie fest in meine Arme. "Eazy, wir haben dich übrigens auf Toms und Bills alter Schule angemeldet!", teilte mir Simone, die Mum der Zwillinge mit, als sie gerade die Küche betrat. Ich nickte stumm und seufzte dann leise. Wenn Anna wieder in Stuttgard war, konnte ich sie nur selten sehen. Klar, wir könnten telefonieren und über Internet schreiben, aber das ist nicht das gleiche und es tut schon verdammt doll weh, wenn die beste Freundin, die man je hatte, plötzlich nicht mehr so oft da ist, wie sie es sonst immer war. Simone und Gordon hatten kein Problem damit, dass ich erstmal hier wohnen würde, sie sahen Anna und mich schon regelrecht als ihre Schwiegertöchter.

"Annaaaa? Kommst du?!", brüllte Gordon laut die Treppe hoch. Kurz darauf hörte man schon ein Poltern und Anna kam, zusammen mit ihrem riesigen Koffer, die Treppe runtergestolpert. Unten angekommen, nahm Simone sie noch einmal richtig lange in die Arme, da wir nicht alle ins Auto passten. "Tschüss Anna, wir werden uns ja sicher bald wieder sehen!", sagte Simone lieb und drückte Anna nochmal ganz fest. Anna musste jetzt schon mit den Tränen kämpfen, dass sah ich ihr an und es tat mir jetzt schon so richtig weh. Gordon verfrachtete den Koffer in das Auto und wir setzen uns alle ins Auto. Bill vorne und Tom, Anna und ich hinten zusammen gequetscht. Tom war total ruhig, man sah ihm regelrecht an, wie sehr er darunter leidete, dass Anna jetzt wieder nach Stuttgard musste. Auch Bill ging das an die Nieren, schließlich war sie seine beste Freundin. Nach 18 Minuten waren wir am Bahnhof von Magdeburg und warteten auf den Zug. Da kam er auch gerade in den Bahnhof. Gordon nahm Anna in die Arme und strich ihr sachte über den Rücken. Auch Bill erdrückte Anna fast. "Wir telefonieren gaaaanz oft, ja? Und wir sehen uns ja bald wieder. Ich kann ja auch mal nach Stuttgard kommen!", flüsterte ich Anna ins Ohr, während ich sie lange umarmte. Zum Schluss gab ich ihr noch ein Kuss und bemerkte schon die Tränen, die mir die Wangen herunterliefen. Bill nahm mich tröstend in seine Arme und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Auch Anna weinte hemmungslos. Tom zog Anna ganz nah an sich und gab ihr einen innigen Kuss, doch dann musste Anna wirklich los, damit sie ihren Zug nicht noch verpasste. Schweren Herzens stieg sie schließlich ein und wir beobachteten nur noch den Zug, wie er wieder aus dem Bahnhof rollte. "Dann mal ab nach Hause.", sagte Gordon bedrückt und wir liefen wieder zum Auto. Auf der Fahrt nach Loitsche waren alle ziemlich ruhig. Und ich hasste diese Stille. Tom starrte die ganze Zeit nachdenklich aus dem Fenster, Bill betrachtete seine Hände und ich beobachtete alle im Auto. Jaja, schon interessant. Die Zeit ohne Anna würde mir schwer fallen. Sie war Tag und Nacht bei mir und jetzt auf einmal so weit weg, dass passte mir so gar nicht in den Kram. Wieder lief mir eine einzelne Träne die Wange hinunter. Nach unendlicher Zeit, so wie es mir vorkam, waren wir wieder in Loitsche. Da morgen für mich Schule war und Tom und Bill ins Studio mussten, gingen wir alle sehr zeitig ins Bett. "Nacht Süße!", sagte Bill und hauchte mir einen Kuss auf die Wange. "Nacht.", erwiderte ich und kuschelte mich fest an Bill..

"Aufstehen ihr Beiden!", riss mich eine weibliche Stimme aus meinem Schlaf. Verschlafen blinzelte ich und erkannte dann Simone, die lächelnd vor uns stand. Auch Bill, neben mir, bewegte sich und kurz darauf stöhnte er genervt auf. Müde sah ich auf den Radiowecker. 6.00 Uhr, geile Sache. "Ich geh runter. Um 7 fahre ich dich zur Schule Eazy.", mit diesen Worten verschwand Simone wieder. Gerade wollte ich aufstehen, da zog mich Bill zurück. "Noch kuscheln.", nuschelte er. "Nee Bill, ich muss mich doch noch fertig machen und so.", meinte ich und gab ihm darauf nur einen zärtlichen Kuss, bevor ich ins Bad verschwand. Im Bad duschte ich mich erstmal, um richtig wach zu werden. Danach machte ich mich fertig und als ich schließlich komplett fertig war, ging ich in die Küche, wo Bill und Tom saßen und sich Müsli reinschaufelten. Auch ich nahm mir eine Schüssel. "Eazy, komm wir müssen los!", drängelte Simone und stand wartend an der Tür. "Tschau!", Bill gab mir noch einen Kuss, bevor mich Simone aus dem Haus zog. Im Auto erklärte mir noch Simone wo ich hinsollte und alles andere wichtige. "Also, du gehst in Sekretariat und fragst in welche Klasse du kommst." "Ja, mach ich.", genervt rollte ich mit den Augen, da mir Simone das schon zum hunderstenmal erzählte.

"Also, viel Spaß! Ich hol dich 14.30 Uhr wieder ab.", Simone winkte noch einmal, bevor sie wegfuhr. Etwas aufgeregt betrachtete ich das große Gebäude vor mir. Hübsch, war mein erster Gedanke. Lauter Schüler tummelten sich vor der Schule und quatschten oder rauchten. Ich schlängelte mich durch alle durch und betrat schließlich meine neue Schule. Zum Glück war das Sekretariat gleich in der ersten Etage, total leicht zu finden. Die Frau teilte mir mit, dass ich in die Klasse 9c musste, die sich gerade im Raum 221 befand. Mit mulmigen Gefühl klopfte ich an die Tür, da es gerade geklingelt hatte. Eine Frau mittleren Alters öffnete mir und lächelte mich lieb an. "Du musst Isabel sein, komm rein.", sie bat mich in den Raum und sagte mir, dass ich mich vorstellen sollte. "Ja ich heiße Isabel, aber alle nennen mich Eazy. Ich bin nur vorübergehend in Loitsche, da meine Mum nach Amerika is und ich nich mitwollte. Ich wohn jetzt bei der Familie meines Freundes.", sagte ich und meine Klassenlehrerin, Frau Mertens, teilte mir einen Platz zu neben einem Jungen, der mir total bekannt vorkam. Grinsend ging ich auf ihn zu. "Hey Andi! Warum biste neunte?", fragte ich ihn, als ich mich gesetzt hatte. "Hängen geblieben!", grinste er. Dann konzentrierte ich mich auf den Unterricht. Was Anna wohl gerade machte??

 

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